VEBIDAK digitalisierte die Dachinspektionen mit Snagstream
„Unternehmen, die digitalisieren, und zwar ernsthaft digitalisieren, haben eine bessere Chance auf Umsatzwachstum.“ Das schrieben Ökonomen der Rabobank in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Folgerichtig verlagern viele Unternehmen so viele Prozesse wie möglich von Papier auf den Bildschirm, doch das gilt nicht für alle. In derselben Studie stellen sie fest, dass die Baubranche noch etwas hinterherhinkt. Dass VEBIDAK nicht zu den Parteien gehört, die dies schwieriger finden, zeigt sich an ihrer effizienten Arbeitsweise. Um mehr zu erfahren, haben wir mit Andre van den Engel gesprochen, stellvertretender Direktor und Leiter der technischen Angelegenheiten beim Fachverband.
Vorstellung von VEBIDAK
„VEBIDAK ist der Fachverband für Bitumen- und Kunststoffdachdeckerbetriebe. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels sind rund 170 Unternehmen in den Niederlanden Mitglieder“, beginnt Van den Engel. „Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf das Unternehmertum unserer Mitglieder, aber auch Kunden wie Eigentümergemeinschaften, Wohnungsbaugesellschaften und Privatpersonen gehören zu unserem Tätigkeitsbereich. Neben den administrativen Aufgaben, die VEBIDAK unterstützt, verfügen wir auch über eine technische Beratungsabteilung, die Inspektionen sowohl für Mitgliedsunternehmen als auch für deren Kunden durchführt.“
Ganz zu schweigen von der Zeitersparnis.
Inspizieren will gelernt sein
Van den Engel fährt fort: „Unsere technische Beratungsabteilung besteht aus mehreren Beratern und einem Inspektor, der sich hauptsächlich um Flachdachinspektionen kümmert. Dafür ist einiges an Ausrüstung erforderlich, etwa Geräte für Feuchtigkeitsmessungen oder Werkzeuge für die fachgerechte Prüfung. Früher wurden die Ergebnisse vor Ort mit Stift und Papier festgehalten und anschließend zu einem Bericht verarbeitet. Deshalb suchten wir nach einer Lösung, mit der sich sowohl die Inspektionen als auch die Dokumentation digital abwickeln lassen. Die Berichterstellung war bei uns zwar bereits digital, die Inspektionen selbst jedoch noch nicht. Gleichzeitig stellten wir fest, dass immer mehr Kunden ebenfalls auf digitale Inspektionen setzen. Das erleichtert den Austausch von Informationen erheblich und spart zudem viel Zeit. So sind wir schließlich auf Snagstream gestoßen, einen der Vorläufer von Prostream aus dem Hause Pro4all.“
Zeitersparnis, maßgeschneidert von Pro4all
Wir waren auf der Suche nach einem Partner, der uns bei der Digitalisierung unserer Inspektionen unterstützt“, erklärt Van den Engel. „Pro4all konnte dabei eine Lösung anbieten, die genau auf unsere Anforderungen zugeschnitten war. Natürlich haben wir die Einführung eng abgestimmt. Wir hatten einige Wünsche hinsichtlich der Berichtsformate, die wir abbilden wollten, und diese wurden schnell umgesetzt. Besonders schätzen wir, dass sich die Lösung kontinuierlich weiterentwickeln lässt und wir dabei jederzeit auf die Unterstützung unserer Ansprechpartner zählen können.“
Zurück zur Zeitersparnis
Neben der maßgeschneiderten Arbeit, die Pro4all liefert, äußert sich Van den Engel positiv über die Zeit, die Snagstream der Organisation im Alltag erspart. „Es beginnt damit, dass man auf dem Dach auf seinem iPad Text in vordefinierte Felder eingeben und dort Fotos hinzufügen kann. Dank der in Snagstream standardmäßig enthaltenen Textbausteine kann man einen Bericht mit minimalen Bearbeitungen erstellen. Darüber hinaus kann man, noch bevor man auf ein Dach steigt, bereits einen Teil des Berichts ausfüllen, wie zum Beispiel die Gebäudedaten. Das ist ja lange im Voraus bekannt. Danach muss man nur noch die Inspektion durchführen und hat alles beisammen. Die Bearbeitungszeit für Berichte hat sich verkürzt. Es ist nicht so, dass wir alle angefangen haben, halbtags zu arbeiten, aber indem wir an einer Stelle effizienter arbeiten, haben wir mehr Zeit für andere Aufgaben.“
Hinzu kommt, dass das Wetter wieder besser ist, und gutes Wetter ist Dachdeckerwetter.
Die Baubranche und damit VEBIDAK können die Zeit gut nutzen
Dass die Zeitersparnis von großer Bedeutung ist, bestätigt Van den Engel: „Das liegt an vielen Faktoren, wie der sich ändernden und gestiegenen Nachfrage. Wir haben es mit steigenden Materialpreisen, Knappheit, Personalmangel und einer hohen Nachfrage von Kunden zu tun. Letzterer Punkt hat mit aufgeschobenen Arbeiten zu tun, zum Beispiel wegen der Pandemie, sodass jetzt einiges nachgeholt werden muss. Hinzu kommt das Qualitätsversicherungsgesetz, das am Horizont auftaucht und das Qualitätsdenken sowie die Überprüfung abgeschlossener Arbeiten verstärkt. All das bedeutet, dass wir immer viel zu tun haben und die Zeit gut nutzen können.“
Bauen in der Zukunft
„Deshalb denke ich, dass die Rolle von Bausoftware in Zukunft nur noch zunehmen wird. Denken Sie an BIM, wo alle Parteien miteinander verbunden werden können, aber auch an die Rolle der Technologie an sich. Die Digitalisierung ist so eng mit der Bauqualität verbunden, dass es für mich nur logisch ist, dass sie weiter wachsen wird und dass der gesamte Bausektor sich damit entwickeln muss.“
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